Hessisch-New York

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts litten viele Bauern in Kurhessen und Nassau durch Missernten große Not. Die meisten von ihnen hatten noch nicht einmal genug, um sich die Reise nach Amerika leisten zu können. Um Geld zu verdienen, zogen Tausende Nordhessen zu Fuß los, um einen der neu eröffneten Bahnhöfe an den Strecken ins westfälische Steinkohlerevier zu erreichen. Die meisten von ihnen kamen hier an – am Hagener Hauptbahnhof. Dieser Ort war in Kurhessen lange auch unter dem Namen “Hessisch-New York” bekannt. Heute hat Hagen eine der höchsten Wegzugsraten in ganz Nordrhein-Westfalen.20130322-104100.jpg

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