Meine Wanderung in 75 Bildern

Insgesamt 37 Tage war ich unterwegs. Im Winter. Durch Deutschland. Dabei habe ich acht Bundesländer durchquert, 868 Kilometer zurückgelegt. In Polen bin ich gestartet. In den Niederlanden bin ich angekommen. Ein Resumé in 75 Bildern.

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Die Geistersiedlung von Gladbeck

Vor ein paar Wochen erst sollen die letzten Bewohner hier ausgezogen sein. Jetzt steht diese ehemalige Arbeitersiedlung im Gladbecker Norden komplett leer. Eine bizarre Schönheit. Und gleichzeitig ein Stück Industrie- und Kulturgeschichte. Sogar Kaninchenställe stehen noch. Im Sommer sollen die Bagger kommen.

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Die unerklärliche Leichtigkeit zwischen Gelsenkirchen und Gladbeck

Viele deutsche Städte sind nach dem Zweiten Weltkrieg “autofreundlich” wiederaufgebaut worden. Es sollte eine Entscheidung für die Zukunft sein. Das Land wurde der Technik überlassen. Im Nordwesten des Ruhrgebiets ist die dadurch entstandene Weite mit jedem Schritt spürbar. Besonders dann, wenn man sich klar macht, dass Städte wie Gelsenkirchen zu Beginn der Planungen noch 30 Prozent mehr Einwohner hatten als heute.

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Hessisch-New York

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts litten viele Bauern in Kurhessen und Nassau durch Missernten große Not. Die meisten von ihnen hatten noch nicht einmal genug, um sich die Reise nach Amerika leisten zu können. Um Geld zu verdienen, zogen Tausende Nordhessen zu Fuß los, um einen der neu eröffneten Bahnhöfe an den Strecken ins westfälische Steinkohlerevier zu erreichen. Die meisten von ihnen kamen hier an – am Hagener Hauptbahnhof. Dieser Ort war in Kurhessen lange auch unter dem Namen “Hessisch-New York” bekannt. Heute hat Hagen eine der höchsten Wegzugsraten in ganz Nordrhein-Westfalen.20130322-104100.jpg

Wo die Natur von der Arbeit erobert wird

Der Unterlauf der Lenne ist landschaftlich eine der reizvollsten Regionen Westfalens. Vor der Mündung durchläuft der Fluss ein felsiges Tal, und die bewaldeten Hügel steigen links und rechts der Ufer bis zu 200 Meter auf. Gleichzeitig ist die Lenne zwischen Iserlohn und Hohenlimburg ein Ort, an dem man die Industriekultur des 19. und 20. Jahrhunderts noch spüren kann. Auch mein Vater hat hier einst malocht.

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